Laufrad

Ein Laufrad für Kinder ist ähnlich einem Kinderfahrrad, nur dass hier die Kette und die Pedale zum Treten fehlen. Bewegt wird das Kinderlaufrad mit den Beinen, es wird also gelaufen, daher auch der Name. Ab einem Alter von 2 ½ -3 Jahren sind Kinder in der Regel alt genug für ein Laufrad.

Vielleicht denken Sie jetzt, warum soll ich so ein Laufrad kaufen, dann hol ich doch gleich ein Kinderfahrrad. Das ist aber falsch. Mit einem Laufrad wird ihr Kind optimal auf das Fahrradfahren vorbereitet, denn auch hier muß das Gleichgewicht gehalten werden, um nicht umzukippen.

* am 20.10.2017 um 11:52 Uhr aktualisiert

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Ihr Kind muß sich beim Laufrad fahren orientieren, rechtzeitig stoppen oder ausweichen. So fördert ein Kinderlaufrad die Reaktionsfähigkeit und die motorische Sicherheit ihres Kindes, ohne es gleich zu überfordern.

Denn in diesem Alter ist das Zusammenspiel zwischen Körperwahrnehmung, Muskulatur und Gleichgewicht noch nicht genug entwickelt, um beispielsweise mit einem Fahrrad zu fahren. Diese motorischen Fähigkeiten werden mit einem Kinderlaufrad trainiert und oft können Kinder, die viel Laufrad gefahren sind, schnell allein Fahrrad fahren.

Schnell unterwegs mit dem Laufrad

Außerdem sind geübte Kinder mit einem Laufrad extrem schnell unterwegs. Daher sollten Sie ihr Kind nicht auf abschüssigen Wegen oder auf der Strasse fahren lassen. Kinder in diesem Alter sind im Strassenverkehr schnell überfordert oder verlieren bei zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über das Laufrad.

Am Besten üben Sie zusammen mit ihrem Kind das Laufradfahren auf großen Plätzen. Auch das Fahren mit einem Helm ist ratsam, da dieser vor Kopfverletzungen schützt und auf das Fahrradfahren mit Helm vorbereitet.

Geprüfte Laufräder

Aber welches Laufrad ist jetzt das Richtige für ihr Kind? Es gibt viele verschiedene Anbieter, z.B. Kettler, Puky oder Hudora. Laufräder aus Holz oder mit Stahlrohrrahmen und kratzfester Lackbeschichtung. Die Auswahl ist enorm groß. Achten Sie aber beim Kauf von einem Laufrad auf das GS-Zeichen und auf Paßgenauigkeit.

Der Sattel und Lenker sollten dazu noch höhenverstellbar und der Einstieg tief sein. Hilfe bieten auch sogenannte Testberichte, entweder von Experten der „Stiftung Warentest“ oder „Ökotest“, aber auch von den Usern selbst, beispielsweise bei Ciao.

Egal für welches Laufrad Sie sich letztendlich entscheiden, es sollte ihrem Kind gefallen, Spaß machen zu fahren und sicher sein.